AiM Medical Robotics sammelt 8,1 Mio. USD zur Weiterentwicklung von MRT-kompatibler neurochirurgischer Robotik ein

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Das in Worcester, MA ansässige Unternehmen AiM Medical Robotics hat eine Serie-A-Finanzierungsrunde in Höhe von 8,1 Millionen USD abgeschlossen, um die klinische Entwicklung seiner MRT-kompatiblen chirurgischen Robotikplattform zu beschleunigen. Die Runde wurde von dem in London ansässigen IQ Capital und dem in New York ansässigen 1540 Ventures geleitet und zog außerdem Investitionen des Worcester Polytechnic Institute, von Cancer Research Horizons, dem Sontag Innovation Fund sowie mehreren Angel-Investorengruppen wie New York Angels und Harvard Business School Alumni Angels an. Mit dieser Finanzierung hat das in Massachusetts ansässige Unternehmen bisher mehr als 11,3 Millionen USD eingeworben, zusätzlich unterstützt durch staatliche Fördermittel.

Die Technologie des Unternehmens ermöglicht es Neurochirurgen, präzise Eingriffe direkt in einem MRT durchzuführen, wodurch intraoperative Gehirnverschiebungen berücksichtigt und der Bedarf entfällt, Patienten zwischen Bildgebung und Operationssälen zu bewegen. Das System integriert Echtzeit-MRT mit robotischer Führung, um die Genauigkeit bei der Platzierung von Neurostimulations-Elektroden für Parkinson-Patienten zu verbessern, und ermöglicht darüber hinaus Anwendungen bei Tumorbiopsien, Ablationen und gezielter intrakranieller Medikamentenabgabe.

AiM-CEO und Mitbegründer Dr. Gregory Fischer betonte, dass die Finanzierung die erste klinische Studie am Menschen des Unternehmens unterstützen und regulatorische sowie produktentwicklungsbezogene Meilensteine vorantreiben wird. Er wies auf das Potenzial der Plattform hin, nicht nur bei Parkinson, sondern auch bei einer Vielzahl kranieller Verfahren, einschließlich Krebs- und Epilepsieablation sowie neuartiger therapeutischer Abgabe, Wirkung zu zeigen. Das Unternehmen erwartet, dass seine Technologie Arbeitsabläufe optimiert, die chirurgische Präzision verbessert und Risiken und Kosten für Patienten reduziert, wodurch sie eine potenzielle Veränderung in der neurochirurgischen Praxis darstellen könnte.